Allgemeine Informationen Notdienste

Ordinationszeiten Notdienste Ärzte

Aufgrund einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes sind Ärztinnen und Ärzte mit § 2 Kassenvertrag ab sofort nicht mehr verpflichtet, an Wochenenden oder Feiertagen Bereitschaftsdienste abzuhalten. In sehr vielen Fällen passiert dies dennoch auf freiwilliger Basis. Da es im Zuge der neuen Regelung immer wieder kurzfristige Änderungen gibt, kann die Stadtgemeinde derzeit auf der Homepage kein adäquates Service zu den Notdiensten anbieten. Die Stadtgemeinde Neunkirchen bittet um Verständnis!

Wer aktuell Dienst hat erfahren Sie auf der Homepage der NÖ Ärztekammer 

  • Freiwilliger Notdienst am Samstag, Sonn- und Feiertag von 9.00 bis 11.00 Uhr, telefonische Rufbereitschaft von 8.00 bis 14.00 Uhr.
  • Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich bitte telefonisch an die Gesundheitshotline 1450,
    in lebensbedrohenden Situationen an die Rettung 144 und in der Nacht von 19.00 bis 7.00 Uhr an den NÖ Ärztedienst 141.
  • Eine Auflistung der praktischen Ärzte in Neunkirchen finden Sie hier.

Ordinationszeiten Notdienste Zahnärzte

  • 9.00 bis 13.00 Uhr.

Notdienste Apotheken

  • Dienstwechsel täglich um 8.00 Uhr.
  • Zusätzlich Bereitschaftsdienst Merkurapotheke Montag bis Freitag von 12.00 bis 14.00 Uhr (kein Bereitschaftsdienst der Apotheke Linsmayer von 12.00 bis 14.00 Uhr.)

Notdienste Tierärzte: telefonische Voranmeldung erbeten!

Wohnschirm des Sozialministeriums

In diesem Bereich finden Sie Informationen zum Programm WOHNSCHIRM.

Allgemeine Informationen

Der WOHNSCHIRM unterstützt Mieterinnen/Mieter, die aufgrund von Mietschulden von Wohnungsverlust und Delogierung bedroht sind. Der WOHNSCHIRM kann auch bei der Begleichung von Energiekostenrückständen unterstützen.

Er bietet kostenlose Beratung und finanzielle Hilfe bei Mietschulden, die seit dem 1. März 2020 entstanden sind und ergänzt vorhandene Unterstützungsleistungen, etwa der Länder, der Städte oder der Gemeinden.

Seit 2023 können auch Menschen mit geringem Einkommen, die von teuerungsbedingten Energiekostenrückständen äußerst betroffen oder bedroht sind, unterstützt werden.

Konkret unterstützt der Wohnschirm Menschen durch:

  • Eine einmalige Übernahme von Kosten, die zur Sicherung der Wohnung notwendig sind – also Mietrückstände, Anwalts- und Gerichtskosten, sofern diese nicht selbst gedeckt werden können.
  • Sollte das derzeitige Mietverhältnis nicht mehr leistbar und dauerhaft sein, kann durch eine einmalige finanzielle Hilfe (Umzugspauschale) der Umzug in eine dauerhafte und leistbare Wohnung ermöglicht werden.
  • Sind Energiekostenrückstände vorhanden, unabhängig von der Wohnform, können diese vom Wohnschirm beglichen werden und zukünftige Energiekostenrückstände durch eine Pauschale verhindert werden.

Zuständige Stelle

Auf der Wohnschirm-Homepage (→ BMSGPK) können Sie nähere Informationen einholen und Ihre nächstgelegene Anlaufstelle finden. Es gibt ein österreichweites, flächendeckendes Angebot.

Beantragung

Besuchen Sie die Wohnschirm-Homepage (→ BMSGPK). Hier geben Sie in der Suchmaske an, ob Sie nur Mietschulden, nur Energiekostenrückstände oder beides haben und geben ihre Postleitzahl an. Anschließend vereinbaren Sie mit der nächstgelegenen Beratungseinrichtung einen Termin.

Erforderliche Unterlagen

  • Meldezettel (Hauptwohnsitzbestätigung)
  • Einkommensnachweise (von allen im Haushalt lebenden Personen)
  • Nachweis über Mietkostenrückstand und/oder
  • Nachweis über Energiekostenrückstand bzw. Zahlungsverpflichtung

Zusätzliche Informationen

Der Wohnschirm ergänzt die Leistungen der Bundesländer, Städte und Gemeinden. Nachweise über bereits bezogene Leistungen müssen daher ebenfalls mit zum Beratungsgespräch genommen werden.

Auskunft zu den Beratungsstellen erhalten Sie zudem über das Bürgerservice des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz:

Telefon: +43 (0) 800 201 611, Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr
E-Mail: buergerservice@sozialministerium.at

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2023

Für den Inhalt verantwortlich: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz