Fachbeirat legt auf Basis erster Ergebnisse Leitlinien fest – Konzept im ersten Quartal 2026
Die Arbeiten für das Mobilitätskonzept der Stadtgemeinde Neunkirchen laufen auf Hochtouren. Nach dem Abschluss der Befragung der Neunkirchnerinnen und Neunkirchner traf sich der Fachbeirat zu seiner zweiten Sitzung, in der von dem mit der Durchführung des Projekts beauftragten Büro verkehrplus ZT GmbH erste Daten präsentiert und Leitlinien festgelegt wurden. Auf Basis derer wird das Mobilitätskonzept nun erarbeitet. Vorliegen soll es im ersten Quartal 2026.
Was ist in den vergangenen Monaten passiert?
436 Fragebögen wurden bis Ende September ausgefüllt, 79 Prozent davon online. Die Fragebögen zum Verkehrsverhalten der Bevölkerung wurden vom Büro verkehrplus ausgewertet und bilden eine wichtige Basis für das Konzept.
Es wurde eine Erhebung der Verkehrsströme an den Kfz- Knoten Bahnstraße-Wienerstraße sowie Ritterkreuzung durchgeführt. Diese werden mit den zuständigen Landesstellen besprochen, da es sich hier um Landesstraßen handelt.
Im Herbst wurde eine Analyse der Kfz-Stellplätze im Innenstadtbereich durchgeführt, die eine durchschnittliche Auslastung der Parkräume von 45% ergaben.
Es wurden Erhebungen zur Erreichbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel durchgeführt – so ergab sich u.a., dass 90% der Bürgerinnen und Bürger den Bahnhof binnen zehn Minuten erreichen können.
Zusätzlich wurden von den Teilnehmenden rund 1.300 Hinweise, Probleme und Vorschläge auf einer interaktiven Karte eingegeben. Dabei haben sich 5 Hotspots herauskristallisiert (die Bereiche mit den meisten Nennungen):
- Hotspot 1: Urbanbrücke – Ritterkreuzung
- Hotspot 2: Bahnstraße – Wienerstraße, Eiserne Brücke Wienerstraße
- Hotspot 3: Elisabethbrücke
- Hotspot 4: Holzplatz/Kirchengasse; Hauptplatz; Triesterstraße/Fabriksgasse; Albert-Hirsch-Platz (Musikschule)
- Hotspot 5: Bahnhof
Leitlinien
Vom Büro verkehrplus wird nun ein Zielgerüst ausgearbeitet, das auf den Leitlinien, die sich durch die Befragungsergebnisse und den Input des Fachbeirats ergeben haben, basiert, und das Mobilitätskonzept sowie Maßnahmen davon abgeleitet. Diese Leitlinien sind:
- Mobilität garantieren
- Verkehr sicher abwickeln
- Erreichbarkeit der Wirtschaft sichern
- Erreichbarkeit für die Bevölkerung sichern
- Verkehr umweltverträglich gestalten
Das Mobilitätskonzept soll im ersten Quartal 2026 vorliegen und wird danach der Bevölkerung präsentiert.