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Aus der Sicht des Bürgermeisters

osterbauerLiebe Neunkirchnerinnen und Neunkirchner!

Sicherlich haben Sie selbst, Verwandte oder Freunde  bereits den einen oder anderen Tag in unserem Spital verbracht und dachten sich dasselbe wie ich: Das Krankenhaus Neunkirchen muss neu gebaut werden. Ungeachtet der baulichen Mängel des über 115 Jahre alten Gebäudes, sprechen noch andere Argumente für den Standort.

SpitalNeubau1Das Landesklinikum Neunkirchen beschäftigt 850 MitarbeiterInnen, die alle hervorragende Arbeit leisten. Viele regionale Firmen beliefern das Spital, wodurch auch die Arbeit der dort Beschäftigten gesichert ist. Der Neubau gewährleistet auch die medizinische Versorgung in Niederösterreich: Derzeit entfallen in unserer Region 3,9 Betten auf 1.000 Einwohner. Zum Vergleich: Pro 1.000 Wiener stehen sechs Spitalsbetten zur Verfügung. Der Spitalsstandort Neunkirchen hat für die Region eine wichtige Bedeutung: So kann garantiert werden, dass in der Bevölkerung niemand länger als 30 Minuten Anfahrtszeit hat, um medizinisch versorgt zu werden. Die Investition von 167 Millionen Euro für den Neubau ist außerdem ein wichtiger Impuls in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Aus diesen Gründen setze nicht nur ich mich als Bürgermeister der Stadtgemeinde Neunkirchen mit aller Kraft  für den Neubau ein. In einer gemeinsamen Kundgebung haben sich alle im Gemeinderat vertretenen politischen Parteien klar hinter die Neubau-Pläne des Landes Niederösterreich gestellt. Beide Gemeindevertreterverbände des Bezirks Neunkirchen haben sich ebenfalls klar für den Neubau ausgesprochen. Es freut mich, dass in dieser wichtigen Frage alle an einem Strang ziehen.

Ihr
Herbert Osterbauer

Tags: Leitartikel
Aus der Sicht des Vizebürgermeisters

fasanLiebe Neunkirchnerinnen und Neunkirchner!

Die kalte Jahreszeit neigt sich dem Ende zu. Den Fasching haben wir gut gelaunt hinter uns gebracht und nun bereiten wir uns auf einen sonnigen und angenehmen Frühling vor.

In dieser Jahreszeit ist es notwendig, den Baumbestand in der Stadt genau zu kontrollieren. Kranke oder überalterte Bäume müssen gepflegt bzw. im Ernstfall entfernt werden. Daher habe ich gemeinsam mit Umweltgemeinderat Manfred Baba und Gärtner Alexander Gruber eine Begehung und Sichtung des pflegebedürftigen Baumbestandes vorgenommen.

Um aber in Zukunft vorausschauender arbeiten zu können, bereiten wir gerade die Erstellung eines Baumkatasters vor. Dazu ist die entsprechende Computer-Software erforderlich, die wir in die gerade laufende EDV-Reform integrieren. Auch eine neue Aktion „Baumpatenschaften“ läuft an, für die ich Sie sehr höflich um Unterstützung bitte. Mehr dazu im Blattinneren.

Auch heuer beteiligt sich die Stadtgemeinde wieder an der europaweiten Aktion „Stolpersteine“ des deutschen Künstlers Gunter Demnig. Die Verlegung findet bereits Ende März statt und es gibt dazu eine kleine Veranstaltung. Mehr dazu lesen Sie ebenfalls in dieser „Gemeindestube“. Darüber hinaus sind auch andere historische Aktivitäten geplant, die die Kriegs- und Besatzungszeit betreffen.

Im Bereich „Stadterneuerung“ hat in den letzten Tagen ein interessantes Projekt für Interesse gesorgt - die Gestaltung des Schwarza-Ufers. Hier sollen mehrere Probleme bearbeitet werden: Zum einen soll das - leider häufig ausgetrocknete - Flussbett als Naherholungsgebiet genutzt werden. Andererseits soll die schon seit langem geplante Promenade entlang des Ufers im ehem. NSW-Gelände mit einer Verbindung zum Stadtkern hergestellt werden. Und drittens soll der Einfahrtsbereich in die Wienerstraße vor der Mautkreuzung attraktiviert werden.

Auch im Bereich der Innenstadtbelebung arbeiten wir auf Hochtouren. Die Innenstadt ist ein über Jahrhunderte gewachsener komplexer Siedlungs-, Lebens- und Wirtschaftsraum, den man nicht 1:1 mit anderen Stadtteilen und schon gar nicht mit den Wirtschaftskörpern am Stadtrand vergleichen kann. Im Bezug auf die KfZ-Tauglichkeit wird der Stadtkern niemals mit dem Stadtrand mithalten können. Dennoch sind wir natürlich um vernünftige Verkehrslösungen bemüht. Ebenso wichtig sind jedoch zeitgemäße Angebote und die richtige Vermarktung unseres Stadtkerns.

Vizebürgermeister Mag. Martin Fasan

Tags: Leitartikel

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